Danke für Eure Rückmeldnungen - hier also die detaillierte Streckenführung des ersten Teils unserer USA Reise, zum Reisebericht USA 1:
Übersicht:
Einreise über Hw.17, Glacier National Park (Montana) - Helena - Livingstone - Yellowstone NP (Wyoming) - Grand Teton NP - Jackson - Idaho Falls (Idaho) - Buhl - Nampa - Blue Mountains (Oregon) - Hood River (Washington) - Hillsboro (Oregon) - Lincoln City - North Bend - Redwood Forest (California) - McKinleyville - Ruth Lake - Hendy Woods SP - Fort Ross - San Francisco - Santa Cruz - Yosemite NP - Death Valley - Las Vegas (Nevada)
Etappe 1:
Bellie River, Waterton Lakes NP, Canada - Marais Pass, Montana, USA, km: 139
Camp GPS: N04819.216 W11321.014
C'ground: 10,- USD, keine Duschen, Wasser ok, direkt am Highway
Nach der Grenzpassage folgen wir dem Hw. 17, mit Blick auf den Mt. Cleveland. Die Berge rechts der Straße, die sich in vielen Kurven durch baumloses, hügeliges Steppenland windet sehen toll aus. Wir wechseln auf den Hw.89 South, passieren St. Mary und Browning im Black Feet Indianer Reservat.
Weiter geht's den Hw.2 West bis wir am National Forest Campground auf dem 5220 ft (knapp 1550 m) hohen Marais Pass unser Lager aufschlagen.
Etappe 2:
Marais Pass - Seeley Lake, River Point National Forest C'ground, km Tag: 265
Camp GPS: N04711.193 W11330.846
C'ground: 10,- USD, keine Duschen, Feuerholz im Wald
Bis Columbia Falls geht's den Hw.2 West entlang. Kurz vor dem kleinen Städtchen biegen wir auf die kleine Stichstraße 206 die uns über den Hw.35 South auf den Hw.83 South bringt. Flathead Nat. Forest und Lolo Nat. Forest begleiten uns, es wird eine herriche Fahrt entlang am Swan River und Clearwater River, bis wir im Örtchen Seeley Lake zum gleichnamigen See abbiegen und auf dem River Point C'ground unser Zelt aufstellen.
Etappe 3:
Seeley Lake - Helena, km Tag: 214
Camp ( bei Bill und Julie ) GPS: N04644.038 W11201.721
Nach dem 83 South folgen wir dem Hw.200 East, bis wir an der Junction 279 in die Steppe abbiegen. Entlang des 279 South fahren wir weiter bis zur Hauptstadt Montanas, Helena.
Etappe 4:
Helena, Montana - C'ground Indian Creek, Yellowstone NP, Wyoming (2110 müM), km: 337
Camp GPS: N04453.078 W11044.258
C'ground: 12,- USD, keine Duschen, Wasser ok, Holz aus dem Wald
Wir bleiben auf dem Hw.12 / 287, biegen in Townsend auf den Hw.12 East ab und sind nach der Steppe der letzten Kilometer bald wieder im wunderschönen Helena National Forest, die südlichen Big Belt Mountains querend.
Noch vor der Junction 89 kommen wir wieder in die heisse Steppe, die uns den ganzen 89 South entlang begleitet.
In Livingstone fahren wir ein paar Meilen den Hw.89 South weiter, nehmen dann die kleinere Parallelstraße 540, die uns nach einigen Kurven wieder auf den 89 bringt, welcher direkt zum Yellowstone NP führt.
In Gardiner kaufen wir für 50,- USD einen Familien-Jahrespass der zum Eintritt in alle National Parks der USA berechtigt und schlagen unser Zelt auf dem Indian Creek C'ground auf.
Etappe 5:
C'ground Indian Creek - C'ground Snake River, Idaho, km: 339
Camp GPS: N04327.086 W11120.508
C'ground: 10,- USD, keine Duschen aber am Fluss, Feuerholz 5,- (aus Wald), Wasser ok
Nachdem wir die Geysire, heissen Quellen und brodelnden Matschlöcher im Yellowstone besichtigt haben, verlassen wir diesen wieder, immer dem Hw.89 South folgend, der direkt in den Grand Teton NP führt. Fantastische Berglandschaft und Wald, auch auf der kleinen Nebenstraße, Richtung Jenny Lake. Diese bringt uns wieder auf den Highway, den 26/89 South.
Im touristischen Westernstädtchen Jackson wechseln wir auf den Hw.22 und passieren den 8431 ft hohen Teton Pass, bevor wir nach Idaho runter fahren. Hier heisst der Highway 33/31 und bringt uns auf den 26 West.
Am Snake River campen wir auf dem gleichnamigen National Forest C'ground.
Etappe 6:
Snake River - Buhl, km: 399
Idaho Falls erreichen wir über den Hw.26 West, wir fahren auf dem Hw.20 weiter in die Wüste. Steppengras, kahle Landschaft und nackte Berge begleiten uns durch das unheimlich wirkende Idaho National Engeneering and Environmental Laboratory Gebiet, bis wir bei Arco auf den Hw.20/26 wechseln und die Craters of the Moon mit ihren immensen Lavafeldern passieren.
Wieder in der Steppe bleiben wir auf dem Hw.20 und wechseln erst kurz vor Fairfield auf die 46, die uns zu Ron in Buhl führt.
Etappe 7:
Buhl, Idaho - Unity Lake St. Rec. Site, Oregon, km: 479
Camp GPS: N04429.927 W11811.312
C'ground: 17,- USD, incl. warme Duschen, Feuerholz 5,- USD.
Wir starten entlang des Hw.30 North, folgen dem Old Highway 30 entlang des Freeways 84 und ab Hammet der 78, vorbei an den Bruneau Dunes bis wir bei Bruneau auf dem Hw.78 North weiter fahren.
Dem Hw.95 North folgen wir nur kurz, wechseln vor Ontario auf den Hw.20/26 und in Vale folgen wir dem Hw.26 North bis wir in Unity auf die 245 abbiegen und am Unity Lake unser Zelt aufschlagen.
Etappe 8:
Unity Lake - Bull Prairie Lake, km: 236
Camp GPS: N04458.336 W11939.850
C'ground: 14,- USD, keine Duschen, Wasser ok, Holz 5,-
Vom C'ground aus folgen wir der 245 und biegen nach einigen Kilometern links ab auf eine gute Schotterstraße die uns durch eine wunderschöne Waldlandschaft immer dem Burnt River entlang auf den Hw.7 West bringt.
Bald erreichen wir den Hw.26 wieder und genießen die kurvige Waldstraße, die wir knapp 3,2 km nach Prairie City wieder verlassen.
Ein kleines Traumsträßchen bringt uns, anfangs asphaltiert dann auf Schotter nach Long Creek.
Dort verlassen wir die Blue Mountains und den Umatilla Nat. Forest und fahren auf der 402 weiter.
Es wird wieder etwas steppiger aber weiterhin eine traumhafte und interessante Landschaft.
Wir passieren Monument und die Kurven nehmen wieder zu. Bei Kimberly geht's noch kurviger durch Canyons den Hw.19/207 entlang.
Als wir ein paar Meilen vor Spray rechts auf die 207 North abbiegen erwartet uns der pure Kurvenspaß, die kleine Waldstraße den Berg hoch!
Der erste C'ground den wir uns ansehen gefällt uns beiden nicht (kaum Schatten und kein Wasser), also sehen wir uns den zweiten, auf der Karte eingezeichneten an.
Es geht eine asphaltierte, kleine Straße rechts ab und nach knapp 4 km erreichen wir den, an einem kleinen See gelegenen 'Bull Prairie C'ground'.
Etappe 9:
Bull Prairie Lake, Oregon - Columbia Falls State Park, Washington, km: 306
Camp GPS: N04538.695 W12106.468
C'gr.: 16,- Platz, keine Duschen, Holz frei (Spenden), Trinkwasser ok.
Nach einer zweistündigen Ehrenrunde auf herrlich gelegener Schotterpiste landen wir wieder auf dem 207 und folgen ihm bis Heppner durch anfangs waldiger dann schlagartig steppenähnlicher, tlw. Agrarlandschaft. Vollgetankt geht's wieder retour bis Ruggs, wo wir auf die 206 East wechseln. In besagter Steppe am John Day Creek passieren wir einen Glutofen im schönen Canyon.
Berauf, bergab durch gelben Weizen, braunes Gras, dazwischen immer wieder Felder voll hypnotisierender Windräder und kahle Hügel, bis die 3000er und 4000er des Yakama Indian Reservat in den Cascade Range Bergen am Horizont auftauchen und wir Biggs erreichen.
Ein Ort mit mehr Tankstellen und Snackbars als Einwohner!
Wir wechseln auf die nördliche Seite des Columbia Rivers, wo der Hw.14 uns nach Westen bringt.
Am Columbia Falls State Park übernachten wir.
Etappe 10:
Columbia Falls State Park, Washington - Sandlake Nat. Park C'ground, Oregon, km: 310
Camp GPS: N04516.959 W12357.419
C'gr.: 16,- Platz, keine Duschen, Holz extra (aus Wald), Trinkwasser gechlort. Kein Host, auch keinen Ranger gesehen
Vier Etagen nur Brücken, wir sehen vor lauter Brückenpfosten die Straße bald nicht mehr!
Der Highway 14 wird zum Interstate Freeway und im dichten Verkehrsgewühl passieren wir den Verkehrsknotenpunkt Portland. Froh uns nicht verfahren zu haben erreichen wir den Hw.8, den wir an der Junction 6 verlassen und dem Hw.6 West durch dichten Wald Richtung Westküste folgen.
Den, uns bald einige Tage begleitenden, Küstenhighway 101 queren wir heute nur und finden auf der kleinen Nebenstraße, direkt am Meer entlang, den National Forest C'ground in Sandlake.
Hier darf man allerdings nichts gegen regen Quad- (ATV) Verkehr haben - es ist zwar das kleinste, aber ein sehr bekanntes El Dorado der Sandfahrer!
Die eigentlich verlangten 16,- USD Gebühr sollte man nicht sofort opfern. Erst einmal bei anderen erkundigen, ob der Host da ist und ein Ranger kommt! Wir haben gehört und es war bei uns auch so, das es weder Host noch Ranger gibt. So haben wir leider etwas voreilig bezahlt.
Etappe 11:
Sandlake NP C'ground - Honeyman Mem. SP, km: 180
Camp GPS: N04355.301 W12406.618
C'gr.: 17,- Platz, incl. Duschen, Holz extra (aus Wald), Trinkwasser gechlort.
Den ganzen Tag folgen wir dem Hw.101, meist mit recht viel Verkehr.
Wir passieren den meist fotografierten Leuchtturm Oregons: Heceta Head Lighthouse. 56 feet hoch, 1894 eröffnet, benannt nach dem portug. Entdecker Bruno de Heceta
Heute campen wir am größten Sandkasten Nordamerikas: 47 Meilen, von Florence bis Coos Bay, voll mit Sanddünen, einige bis 500 feet hoch.
Etappe 12:
Honeyman Mem. SP, Oregon - Humbug Mnt. SP, km: 211
Camp GPS: N04241.257 W12426.538
C'gr.: 14,- Platz, keine Duschen, Holz extra, Trinkwasser gechlort.
Nach enigen Meilen auf dem 101 errichen wir North Bend.
Eine kleine Straße auf der Karte lockt und wir nehmen die Abzweigung nach Charleston, wo wir in kaltem Nebel eine Ehrenrunde in der Sackgasse am Capa Arago drehen.
Wenn die Sonne scheint ist's hier bestimmt sehr schön...
Naja, bevor wir erfrieren kommen wir wieder in die Sonne auf den 101.
Teilweise vierspurig kommen wir rasch weiter, wieder viel Wald. Wir sehen den Pazifk erst bei Port Orford wieder.
Die Straße geht kurz direkt am Meer entlang bevor wir wieder in den Wald abbiegen.
Der nächste C'ground ist der Humbug Mts. State Park. Der nächste kostet 17,- und kommt in knapp 55 Meilen, also bleiben wir hier.
Etappe 13:
Humbug Mnt. SP - Boise Creek C'ground, km: 305
Camp GPS: N04056.712 W12339.498
C'gr.: 12,- Platz, keine Duschen, Holz aus Wald, Trinkwasser gechlort.
Nass und kalt tuckern wir die Küste entlang. Der 101 verläuft direkt am Meer, die wenigen Ausblicke die wir wegen der Nebelsuppe haben sind viel versprechend.
Wir passieren die Grenze zu Californien und fahren bald drauf durch die Redwoods.
Wir nehmen auf gut Glück eine kleine Seitenstraße des 101 und fahren prompt durch einen alten Wald mit diesen riesigen Bäumen.
Die Straße bringt uns wieder auf den Hw., der immer mehr zum Freeway wird.
Bei McKinleyville setzen wir den Blinker um auf den 299 East abzubiegen und so sausen wir die Berge hoch in die warme Sonne! Die Straße bringt uns nach Willow Creek.
Wir finden ein ruhiges Plätzchen auf dem Boise C'ground, knapp 2 Meilen vor dem kleinen Städchen.
Etappe 14:
Boise Creek C'ground - Fir Cove C'gr. Ruth Lake, km: 204
Camp GPS: N04020.605 W12324.243
C'gr.: 12,- Platz, keine Duschen, Holz aus Wald, Trinkwasser gechlort.
Der Hw.299, bringt uns durch bergige Landschaft runter ins Tal an den Stausee Ruth Lake.
Etappe 15:
Fir Cove C'gr. Ruth Lake -> Hendy Woods SP, 307 km
Camp GPS: N03904.607 W12328.487
C'gr.: 25,- Platz, jedes Fzg. +6,-, Duschen 5 Min. 50 Cent, Holz extra (aus Wald gefunden, aber verboten), Trinkwasser ok.
Neun Stunden Kurven und Wald!
Knapp 25 km nach Ruth Lake finden wir eine, auf unserer Karte nicht eingezeicnte, kleine Bergstraße Richung Zenia. Erst die kleine asphaltierte Bergstraße nach Zenia und über Alderpoint nach Garberville am Hw.101.
Der 101 wird mal wieder ein paar Kilometer zum Freeway, wir verlassen ihn bei Legett und fahren auf dem Hw.1 die Küste entlang. Nicht ohne erneut einen "Kurvenrausch" zu erleiden, bis wir den Ozean wiedersehen
Etappe 16:
Hendy Woods SP -> Fort Ross St. Memorial, 134 km
Camp GPS: N03830.610 W12314.121
C'gr.: 15,- Platz, jedes weitere Fzg. +6,- (nicht bezahlt), keine Duschen, Holz aus Wald, Trinkwasser gechlort.
Tausend Kurven bringen uns runter nach Elk, wo wir bald wieder im Nebel unterwegs sind und zum kleinen Nest Point Arena am Hw.1 kommen.
Wir versuchen unser Glück am ein und anderen C'ground - die spinnen hier total! Von 38,- bis 17,- pro Fzg.!
Dann finden wir doch noch einen bezahlbaren Platz am Meer - wir schlagen gleich zu und beenden unseren heutigen Fahrtag früh. Einen Tag am Meer wollen wir zumindest haben!
Etappe 17:
Fort Ross St. Memorial Park Reef C'gr. -> Bicentenniel, San Francisco Golden Gate State Rec.Site, 163 km
Camp GPS: N03749.474 W12231.584
C'gr.: eigentlich eine "walk in site", 0,- Platz, keine Duschen, keine Feuerstellen, kein Trinkwasser.
Ein weiterer Tag entlang des Highways 101. Unspektakulär und nebelig.
Bei Nebel losgefahren, bei Nebel angekommen! Es ist echt verrückt - die Westtküste ist so ganz anders als erwartet!
Etappe 18:
Bicentenniel, San Francisco Golden Gate State Rec.Site -> San Francisco, Globe Hostel, 23 km
C'gr.: Global Hostel SF, 20,- pP. So.-Do., 25,- pP. Fr.-Sa, incl. Frühstück
Immer noch im Nebel fahren wir über die bekannte Stahlseil-Hängebrücke. 5,- USD kostet der Ritt über die alte Golden Gate je Motorrad / Auto!
Wir finden auf den Tip eines Bikers hin eine bezahlbare Unterkunft in der Jugendherberge Globe Hostel (www.globe-hostel.com). Von der Howard Str., die Folsom Str. Richtung 7th. Gleich am Irish Pub in die Sackgasse abbiegen und rechts liegts.
Etappe 19:
San Francisco "Global Hostel" - Sunset St. Park, Santa Cruz, 157 km
Camp GPS: N03653.327 W12149.773
C'gr.: 25,- Platz, incl. Duschen, Feuerstellen, Holz 6,- (aus Wald), Trinkwasser ok.
Heute folgen wir dem Interstate Freeway 101 und weiter über den 280 runter Richtung Half Moon Bay auf den Hw.1 zurück. Der macht auch wieder ein paar schöne Kurven, aber versteckt sich im gewohnten Nebel.
Erst nach knapp 70 km südlich von SF reisst der Nebel auf, die Sonne scheint ab und zu durch!
Im Lonely Planet hat Alex ein paar C'grounds rausgeschrieben - allerdings sind die Preise nicht mehr aktuell! Alle State Parks in Californien kosten doch glatt 25,- USD!
Wir finden nichts besseres und landen auf dem Sunset State Park, in Santa Cruz.
Etappe 20:
Sunset St. Beach, Watsonville - Mc Cabe Flat, Merced River Natl. Forest, 264 km
Camp GPS: N03735.755 W12000.218
C'gr.: 10,- Platz, Flusszugang, keine Duschen, Feuerstellen, Holz aus Wald, Trinkwasser aus Fluss gefiltert - ok.
Kaum haben wir die Küstengegend verlassen und knapp 20 km auf dem Hw.152 East runtergespult, kommt die Sonne wieder! :-D
Anfangs noch bergig, um die 3000 feet und kurvig, wird die Landschaft bald recht karg, es geht wieder berg runter. Agrarlandschaft und Steppe in sengender Sonne begleiten uns die gerade, vierspurige Straße entlang.
Nach Los Banos biegen wir bei Red Top auf die schnurgerade 59 North, die Berge zeigen sich bereits, meist kahl oder spärlich mit kleinen Bäumen bewachsen, ragen sie rechts von uns in die dunstige, heisse Luft.
Ab Merced fahren wir auf dem Hw.140 East, über die ersten Hügel ab Mariposa, dann direkt drauf zu. Die Bäume mehren sich, dazwischen aber immer noch blassgelb vertrocknetes Gras.
Midipines liegt kurz hinter dem Midipines-Pass - auf knapp 2900 feet ist die Luft bereits etwas angenehmer und frischer. Wir fahren wieder ins Tal, Föhnluft bläßt unter den Helm.
Direkt am Merced Fluss gelegen und mit ein paar Bäumen als Schattenspender gefällt uns der kleine C'ground, den wir nach knapp 2,5 Meilen (4 km) auf anfangs gutem, dann stellenweise tiefem Schotter erreichen.
Etappe 22:
Mc Cabe Flat C'ground, Merced River Natl. Forest - Tuff C'ground, Inyo Natl. Forest, 246 km
Camp GPS: N03734.063 W11840.093
C'gr.: 17,- Platz, keine Duschen, Feuerstellen, Holz 6,- (aus Wald), Trinkwasser ok., ca. 4500 feet hoch
Knapp 30 km die schöne Straße Hw.140 East der Sierra Nevada, dann kommen wir zum Eingang in El Portal.
Durch einen netten Bogen aus Fels kommen wir in die wunderschöne Landschaft des Yosemite Parks mit seinen Monolithen und Schluchten.
Die Berge um uns herum sehen toll aus, wir gewinnen rasch an Höhe, als wir die Passstraße Hw.120 East weiterfahren.
Über 8400 feet der erste Pass, 9400 der letzte.
Dazwischen passieren wir einem eiskalten See und tuckern gemütlich weiter durch die schöne Berglandschaft.
Der Park ist klein und so erreichen wir am Nachmiittag den Osteingang und verlassen den Yosemite Richtung Hw.395.
Das weite Tal zwischen Death Valley und der Sierra Nevada liegt hier noch so um die 4000 - 8000 feet, die Luft ist angenehm und die Landschaft um uns herum weiterhin beeindruckend. Berge auf beiden Seiten, Skigebiete und Kraterseen in einer kahlen Landschaft.
Der C'ground den wir auf der Karte ausgesucht haben ist mit 17,- USD für einen Nat. Forest C'ground teuer, wir sehen uns die beiden anderen an. Der gleiche Preis - also nehmen wir doch den am Fluss. Naja, der Fluss ist nicht allzu groß.
Etappe 23:
Tuff C'ground - Furnace Creek, Death Valley NP, 302 km
Camp GPS: N03627.670 W11652.105
C'gr.: 12,- Platz, keine Duschen, Feuerstellen, Holz ?,- (aus Wald), Trinkwasser nicht gechlort - ?trinkbar?, Tankstelle mit Eis (2,- 1 Sack) und Einkaufsmöglichkeit in der Death Valley Ranch.
Früh unterwegs schwitzen wir bald auf dem Hw.395 South, tief unten im Owens Valley. Rasant ging es bergab, erst auf 4000, dann 3000, 2000, 1000 feet. Genauso schnell wie wir an Höhe verlieren steigt die Luftemperatur.
Die Sierra Nevade rechts von uns ragt spitz und wild in den wolkenlosen Himmel, Bäume sehen wir keine mehr. Steppengras und Büsche haben es noch ausgehalten in der Hitze.
Ab Bishop bringt uns der 395 immer im Owens Tal entlang dem Hw.136/190 rasch näher. Wir biegen nach Lone Pine auf den Weg ins Death Valley ab.
Die Landschaft wird immer pflanzenloser, steiniger und heisser.
Bald erreichen wir Panamint Springs, eine trostlose Raststation vor dem ersten Wüstental. Dann kommt der Towne Pass, mit 4956 feet bietet er fast schon frische Luft.
Ehe wir uns versehen sind wir am Mosaic Canyon vorbei. Wir passieren das so passend benannte Devils Cornfield.
Wir sind mitten im Death Valley, brüten in der Sonne und erreichen gegen Mittag den Campground, mit Tanke und general store in der Death Valley Ranch.
Schatten hat's, Wasser ebenfalls, wenn auch kochendheiss!
Etappe 24:
Furnace Creek - Hotel Nevada Palace, Las Vegas, 226 km
GPS: N03606.463 W11503.394
C'gr.: Hotel Nevada Palace: (Interst Fw. 515 South - Exit Tropicana - Tropicana East bis Ecke Boulder Hw. North - knapp 400 m rechts), um die 100,- USD ( mit Coupon aus Rabatt-Heft nur 45,-) DZ, Bad, Pool p.N.
Noch in Morgenluft, dennoch bereits "Schwitz-Temperatur", bringt uns der Hw.190 bald in konstanter Steigung erst auf Sea Level, dann sogar über 5000 feet hoch.
An der Death Valley Junction biegen wir ab auf den Hw.127 und nehmen die erste Abzweigung nach Las Vegas.
Vorbei am Skiegebiet von LV, mit seinem 11.900 feet hohen Charleston Peak und spitzen Gipfeln erreichen wir bald die Stadt des Glückspiels und der Verschwendung.
Auf dem Interstate Fw.15 North sehen wir die Pyramide, Ceasars Palace und all den Glitzer!