
17-9-06 - 10-10-06
Blauer Himmel und ein kalter Nordwind begrüßen uns als
wir den Campground am Canyon de Chelly verlassen. Der Wind hat zwar den
Vorteil, das er uns nach Süden schiebt, bringt uns aber auch dazu sämtliche
Innenfutter anzuziehen.
Die Landschaft bietet uns noch ein paar Canyons ansonsten Steppe und ein paar
Büsche.
In Ganado besuchen wir den Hubbel Trading Post. Eigentlich wollten wir nur Ed,
dem Ranger, der am De Chelly campground einen Vortrag über sein Leben im
Navajoland gehalten hat, sagen, wie gut es uns dort gefallen hat. Aber der Post
ist auch sonst einen Besuch wert. Viele schöne Waren, wie Schmuck, Körbe und
Schnitzereien, Sättel, Teppiche und jede Menge altes Inventar der Navajo sind
zu bestaunen.
Ed ist leider nicht da, er hat am Wochenende frei und so
lassen wir ihm Grüße ausrichten, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.
Den restlichen Tag folgen wir dem Hw.191 South, meist durch leere
Steppenlandschaft.
Abstecher in die Berge
Dann passieren wir Springerville, die White Mtns. zeigen sich bereits aus der
Ferne. Wir sind auf 6965 ft und fahren weiter hinauf in die Berge. Schon sind wir auf knapp 9000 ft und seit
langem mal wieder umgeben von dichten Wäldern. Herrlich! Nach den vielen leeren
Canyons und Steppe eine richtige Wohltat!
Wir sind im Apache National Forest.
Der erste National Forest Campground liegt auf über 8500 ft - wir fahren weiter
durch Alpine hindurch und nehmen den nächsten, etwas tiefer gelegenen schönen
Platz am Luna Lake.
Ein wärmendes Feuerchen ist dank der Holzspende eines netten, älteren Campers
auch möglich und so sitzen wir nach dem Abendessen mit lecker Speckeier noch
ein Weilchen am prasselnden Feuerchen.
Alex hatte die Idee eine Rettungsdecke als Isolation unter die Isomatten zu
legen und so frieren wir nicht, obwohl es hier oben nachts bereits Frost hat.
Wieder blauer Himmel, die Sonne wärmt rasch, dennoch fahren wir mit allen
Innenfuttern los, was auch nicht übertrieben ist. Durch die White Mtns., das
Tal des hier entspringenden San Francisco Rivers - eine schöne Berglandschaft,
die uns ein wenig an den Schwarzwald erinnert.
New Mexiko
Kurz nach Luna fahren wir nach New Mexico und wechseln auf den 180 East. Ab
Glenwood verändert sich die Vegetation, der Wald verschwindet, wir sehen immer
mehr Büsche und bald auch Kakteen und kleine, stachelige Palmen die ihre
Blütenstiele wie Antennen in die Höhe strecken.
Auf dem Weg nach Silver City sind wir dann wieder von Steppe umgeben, wir haben
ein paar feet an Höhe gelassen und erreichen das auf knapp 5500 ft liegende,
alte Silberminenstädtchen am Mittag. Kurz davor passieren wir den Continental
Divide - ab hier fließen alle Flüsse wieder Richtung Atlantik. Scharen von
Heuschrecken säumen die warme Straße - schlecht ausgewählter Platz, denn unsere
Reifen zermalmen einige hundert, bis wir die Stadt erreichen.
Eigentlich hatten wir mit dem Gedanken gespielt uns in der Stadt einen
Campground zu suchen, aber es gibt nur RV-Parks (RV = recreation-vehicle =
Wohnklo) und so steuern wir nach dem Einkaufen den City of Rocks Statepark,
einige Meilen weiter südlich, an.
Der Hw.180 geht stur geradeaus und die Steppe sieht links wie rechts der Straße
gleich leer aus. Geier kreisen in der aufsteigenden Luft, immer auf der Suche
nach frisch plattgefahrenen Kleintieren (davon hat's einige...)
Wir biegen dem Schild folgend vom Hw. auf die Seitenstraße zum Statepark ab und
nach einigen Kilometern blicken wir plötzlich auf eine große Ansammlung von
Felsbrocken inmitten der Steppe. Sieht wirklich zu komisch aus!
350 Mio. Jahre alt sind die Steine und aus einer, in weichere Gesteinsschichten
aufgestiegenen und erkalteten Magmablase entstanden. Diese hat härteres Gestein
als das Sedimentgestein ringsherum und so die Erosion der Jahrmillionen
überdauert.
Die Zeltplätze sind sehr nett inmitten der vielen Steine angelegt, es gibt
gutes Wasser und mit 10,- ist der Platz auch bezahlbar- wir bleiben zwei Tage!
Abends genießen wir einen fürchterlich kitschigen Sonnenuntergang und die nicht
wirklich kalt werdende Nacht am Feuer unter einem fantastischen Sternenhimmel.
Als es dunkel ist staunen wir über eine Eule, die lautlos eine Weile über
unserem Platz schwebt.
Die Felsen sind ein Traum für alle Boulderfans! Am Anfang unserer Reise hatten
wir noch Kletterschuhe im Gepäck- hier könnten wir sie nun auch wirklich
gebrauchen. Aber wir haben auch so unseren Spaß und kraxeln den ganzen Tag
durch die Landschaft.
Eine Felsformation mit "Badewanne" wird von uns als bisher schönstes
Freiluftbadezimmer umgestaltet und wir genießen seit langem mal wieder eine
ausgiebige Wassersackdusche :-)
Texas
Die nächste Etappe führt uns erneut zu einem unter Boulderern sogar
weltbekannten Klettergebiet, den Hueco Rocks in Texas. Die Fahrt dorthin ist
unspektakulär, besser gesagt langweilig, vorbei an riesigen stinkenden
Rinderfarmen, Millitärgebieten und leerer Steppenlandschaft.

Bei den Hueco-Rocks ist dann der einzige Campground, den wir auf unserer Karte
haben für uns geschlossen, nur weil gerade kein Host (Saison-Dauerbewohner des
Campgrounds und Platzwart) dort lebt.
Aber zum Glück finden wir in der Nähe ein Plätzchen zum Übernachten. Ein junges
Paar führt in dieser einsamen Gegend einen privaten Campground, eigentlich nur
für Boulderer.
Die beiden sind sehr nett, wir dürfen ihre private Dusche und Toilette benutzen
(gibt sonst auch nix).
Da die Klettersaison erst ab Oktober beginnt sind wir die einzigen hier. Zur
Zeit ist es zum Klettern tagsüber noch zu heiss und durch ungewöhnlich viel
Regen während des Sommers völlig moskitoverseucht. Schade, die beiden hätten
uns sogar mit Ausrüstung versorgt.
So fahren wir anderntags wieder weiter und werden bereits nach einigen
Kilometern zum ersten Mal von der Border-Control an einem Posten gestoppt. Wir
sind in der Nähe der mexikanischen Grenze, wo Menschen täglich ihr Leben aufs
Spiel setzen, um illegal in die USA zu gelangen.
Die Menschen sind oft zwei bis drei Tage zu Fuß unterwegs, manchmal ganze
Familien. Schlangen, Hitze, fehlendes Trinkwasser und die Angst geschnappt zu
werden begleiten sie. Aufgrund intensiver militärischer Überwachung des
Grenzgebietes schaffen es die wenigsten ins erträumte Wohlstandswunderland. Es
ist deprimierend und wohl eines der größten Probleme unserer Zeit.
Wir setzen unsere Fahrt fort, sehen jede Menge Geier, Deer und Schlangen und
retten eine kleine Landschildkröte von der Landstraße.
In Sierra Blanca, einer Kleinstadt trauen wir unseren Augen nicht: Häftlinge in
der uns aus Filmen bekannten schwarz weiss gestreiften Uniform arbeiten unter
Aufsicht von Polizei in einem Park. Das ist aber kein Film...
Heute fahren wir ausnahmsweise ein großes Stück Interstate Freeway (Autobahn),
was uns schnell vorwärts bringt, aber kein Vergnügen ist. Wir sind froh, als
wir wieder auf den Highway in die Davis Mountains abbiegen. Ein kurviges
Sträßchen, Berge und Wald erwarten uns.
Abends erreichen wir den Davis-Mountains-Statepark, ein Luxuscampplatz mit
warmen Duschen und allem möglichen Entertainment für nur 14,-. In der Nähe
befindet sich ein großes Observatorium und auch sonst ist die Gegend bekannt
für ihren besonders klaren schönen Sternenhimmel. Wir zählen vier riesengroße
Sternschnuppen die durch die klar zu sehende Milchstraße zu rauschen scheinen
:-).
Texas, Rio Grande
Hätten wir gewusst was uns heute erwartet wären wir mit Sicherheit noch eine
Nacht in den kühleren Bergen geblieben!
Zunächst wird es in der Ebene einfach nur wüstenartig heiß, doch als wir uns
dem Rio Grande nähern trifft uns
die plötzliche Luftfeuchtigkeit von ueber 90% wie ein Faustschlag.
Unser heutiger kostenloser (weil keiner abkassiert :-)) Campground liegt direkt
am Rio Grande, ca. 5 km von der mexikanischen Grenze entfernt. Die Versuchung
ist groß, mal eben kurz nach Mexiko zu düsen, aber wir haben keine Lust auf Grenzpalaver
und so lassen wir es bleiben.
Hier im Süden von Texas fühlen wir uns sowieso als ob wir bereits in Mexiko
wären, es wird auch überwiegend Spanisch gesprochen. Die Städte und Ortschaften
sind sehr mexikanisch geprägt und unterscheiden sich von denen die wir bisher
in USA gesehen haben.
Nächtlicher Besuch und Alligatoren im See
Nachts weckt uns plötzlich ein merkwürdiges Geräusch direkt neben unserem
Zelt!? So nah an der Grenze fallen einem ja alle möglichen Dinge ein und
Carsten bewaffnet sich vorsichtshalber mit unserem bisher noch nie eingesetzten
Pfefferspray und stürmt aus dem Zelt.
Die Angreifer können somit erfolgreich in die Flucht geschlagen werden und es
gelingt uns sogar Beweisfotos von den Verbrechern zu schießen, um sie
anschließend zu identifizieren: 3 rotzfreche Waschbären :-)

Es gibt hier zudem Unmengen an Wildschweinen, welche auf spanisch Javelina
heißen. Somit hat Alex endlich einen Namen für die MuZ gefunden und mit einem
Schluck Bier taufen wir die MuZ am Rio Grande feierlich auf den Namen
"Javelina".
Die Nacht war kurz, wegen der Hitze stehen wir bereits im Morgengrauen auf und
machen uns wieder auf den Weg. Doch der subtropischen Schwüle entkommen wir
nicht, im Gegenteil es wird eher schlimmer und man versichert uns, daß dies
auch so bleiben wird im Süden von Texas. Wir sind völlig erschlagen von diesem
ungewohnten Klima und obwohl der nächste State-Park-Campground alles andere als
angenehm ist bleiben wir zwei Nächte. Wir haben allerdings auch keine Auswahl,
denn es gibt nur diesen einen Platz zum Zelten. Die Landschaft besteht
überwiegend aus Sumpf und kleinen Seen.
Der Sumpf ist natürlich ein Moskitoparadies und im See tummeln sich
Alligatoren. Müll liegt herum, Dreck auf den Tischen, das Trinkwasser ist vor
lauter Chlor völlig ungenießbar und die Duschen nur mit dem Motorrad
erreichbar.
Ein Donnerwetter wie wir es noch nicht erlebt haben!
Als es dunkel wird sehen wir fasziniert einem Wetterleuchten in der Ferne zu.
Stroboskopartig erhellt es den Himmel.
Ein Gewitterchen mit etwas Abkühlung wär wirklich wunderbar...
Ein paar Regentropfen prasseln auf unser Zelt, ein Lüftchen weht, dann eine
kurze Regenpause. Plötzlich bricht ein Unwetter über uns herein, wie wir es
noch nie erlebt haben.
Es blitzt ununterbrochen, der Himmel ist dauerbeleuchtet von den grellen
Blitzen, der Donner lässt die Erde vibrieren. Wir sind für eine Stunde im
Zentrum eines Monster-Gewitters, direkt am See - absolut zum Fürchten!!!
Unser Zelt steht komplett unter Wasser, der Boden hat nachgegeben, die
Scotch-Flicken am Dach halten durch.
Ja, es hat abgekühlt wie wir es uns gewünscht hatten...
Anderntags ist Chaosbeseitigung angesagt.

Tagsüber kommen trotz Alligatoten einige Angler an den See und die meisten sind
erfolgreich. Da auch wir noch unsere "Profiangelausrüstung" (ein
Stück Schnur und einen Haken :-)) aus Canada im Gepäck haben, versucht Carsten
mal wieder sein Glück. Obwohl er ausdauernder als alle anderen ist, den Fischen
diverse Leckereien anbietet und es zu guter letzt auch mit neon grünen
"glow-worms" probiert, essen wir abends Spaghetti....
Texas, Golfküste

Bei allerbestem Fahrwetter, Sonne und anfänglich frischer Luft, fahren wir
weiter durch ziemlich geflutetes Land bis wir das nette Städtchen Rockport am
Golf von Mexiko erreichen. Hier ist es wieder gewohnt subtropisch schwül.
Den einzigen Campingplatz, wo man zelten kann finden wir im Goose Island
Statepark, eigentlich am Meer. Nur sind die Zeltplätze mitten im sumpfigen,
moskitoverseuchten Wald :-(
Es sind zwar nur zehn Minuten zu Fuß bis ans Meer, aber der Stinky-Beach hat
seinen Namen verdient und lässt uns alle Badefreuden rasch vergessen.
Dann duschen wir halt bis zu dreimal täglich, wenn auch Carsten sich die Dusche mit anderen teilen
muß: Skorpione, Käfer, Spinnen, Frösche und Echsen.
Obwohl es alles andere als ein Traumplatz ist, bleiben wir hier fünf Tage. Der
Grund ist, daß wir bereits kurz vor Houston sind und wir in der
4-Millionenstadt noch keine Übernachtungsmöglichkeit ausfindig machen konnten.
Wir fahren täglich ins nahe gelegene Rockport um vor der Schwüle und den
Moskitos zu flüchten.
Dank der netten Damen aus der Library dürfen wir das Internet länger als
normalerweise nutzen. Wir machen Bekanntschaft mit Hilde, einer sehr aktiven
Vogelkundlerin, die uns interessantes über die hier auffallend vielen uns
unbekannten Vögel erzählt. Hilde ist Deutsche unnd lebt schon lange in den USA.
Sie ist bereits 80 Jahre alt und arbeitet ehrenamtlich am PC in der Library. In
USA erleben wir oft, daß Senioren in öffentlichen Einrichtungen ehrenamtliche
Tätigkeiten übernehmen.
Außer der Library hat auch der Walmart eine Klimaanlage und so werden wir zu
"Walmartstammkunden", die schon mal zwei Stunden oder länger für
ihren Einkauf brauchen.
Im Internet entdecken wir schließlich einen Campground, auch für Zelte, in
Houston in der Nähe des Flugplatzes.
Doch bevor wir diesen ansteuern entscheiden wir uns noch eine Nacht auf einem
anderen Campground im Brazos-State-Park, ca 100 km südlich der Millionenstadt
zu verbringen. Es ist wieder ein Sumpf-Alligatoren-Moskitoplatz, dieses Mal
ohne Schatten und die Duschen sind 10 km entfernt.
Doch die Entscheidung hier noch eine Nacht zu verbringen, bringt uns
unerwartetes Glück.
Russische Gastfreundschaft in Houston

Wir lernen Irina kennen. Irina ist Russin, Doktorin der Physik und lebt und
arbeitet schon seit 13 Jahren in USA. Eigentlich besucht sie, zusammen mit
ihrer Hündin Margo, nur ihre iranische Arbeitskollegin Kati und deren Enkelin
Sherin auf dem Campground. Wir verbringen einen lustigen gemeinsamen Abend mit
den dreien und staunen über die Mitbringsel vo Irina. Allerlei russische
Leckereien aus einem russischen Geschäft in Houston!
Irina wohnt mit Margo zusammen in einer kleinen Haushälfte mit drei Zimmern und
macht uns ein unwiderstehliches Angebot. Wenn wir wollen, dürfen wir bei ihr
wohnen, bis wir abfliegen! Das ist großartig, zumal wir uns in russischer
Gesellschaft bekanntermaßen extrem wohl fühlen :-)
Spasibo bolshoe, Irina!
Wir sagen gerne zu, sind überaus dankbar für das großzügige Angebot und so
folgen wir Irina anderntags zu ihrem
Häuschen in einem der vielen gleichaussehenden Wohnviertel im riesigen Houston.

Fast alles sind kleine Einfamilienhäuser oder Reihenhäuser aus Ziegeln mit
meist großen Grünflächen drumherum. Die Einkaufswelt ist überwiegend in
mexikanischer Hand und wir sind oft die einzigen Weißen hier. In den Zentren
von Houston (es gibt zwei Downtowns) beherrschen verspiegelte Hochhäuser das
Stadtbild, obwohl es auch dort erstaunlich viel Grünfläche gibt.
Schon in den ersten zwei Tagen können wir unsere Motos verladen lassen. Horizon
Auto Service, ein Partner von Interfracht in Bremen regelt rasch und
unkompliziert die Formalitäten. Wir fahren die Motos ins Warehouse und das wars
auch schon. Sie dürfen zusammen mit einer weißen Luxuslimousine in einem
Container reisen. Ein gutes Gefühl, denn allein, damit sie nicht umfallen und
Kratzer in die Limousine machen, wird man sie bestens im Container fixieren :-)
Am 29. Oktober sollen sie laut Plan in Bremerhaven eintreffen. So problemlos
verlief -bis jetzt- noch keine Verschiffung! Wär ja wunderbar, wenn es Ende
Oktober genauso unkompliziert in Bremerhaven weiterginge...
Schon so oft wurden wir gefragt, warum wir die Motos nicht einfach hier lassen
und verkaufen wollen. Das ist für uns jedoch absolut undenkbar!!!! Nach solch
einer langen Reise haben auch Motorräder ihre Gefühle ;-)... Wir könnten unsere
treuen Gefährten niemals im Stich lassen! Niemals!

Zusammen mit Irina und Margo verbringen wir eine sehr nette Zeit.
Wir können sogar endlich mal an der Golfküste in Galveston baden gehen, da es
dort tatsächlich auch Strände gibt :-)
Mit Freunden und Arbeitskollegen von Irina genießen wir mal typisch russisches
Essen, mal mexikanisch. Wir haben viel Spaß mit Irinas internationalem Bekanntenkreis,
die alle in Houston leben. Kretika, die Inderin, Kati und Sherin aus dem Iran,
die wir bereits auf dem Campground kennengelernt haben, Marcia aus Mexiko und
natürlich Selah aus USA :-)
So erfahren wir nebenbei noch interessantes über Indiens Kastenwesen, das Leben
im Iran und wie mexikanische Mamas auf ihre Kinder aufpassen.
Dank Irina schaffen wir es auch endlich unsere Webseite zu aktualisieren, wir
können stundenlang im Internet surfen und sie weiß auch wo wir beim Einkaufen
die besten Schnäppchen finden :-).
So vergeht die Zeit schneller alls gedacht, obwohl wir eigentlich nicht viel zu
tun haben. In 5 Tagen werden wir USA verlassen und über Chicago und Dublin nach
Amsterdam fliegen.
Der nächste Bericht kommt dann wohl aus Europa, auch wenn wir das im Moment
noch nicht so ganz realisieren.
Wie immer die besten Grüße!
Eure Nomaden
Alex & Carsten