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 | Berdsk - Ulan Ude / km 12898 - km 16214 |
Datum: 07.07.2005
100 RUBEL SIND KEIN GELD
100 JAHRE SIND KEIN ALTER &
100 KM SIND KEINE ENTFERNUNG
(russ. Sprichwort)
Am 17. Juni verlassen wir Berdsk und machen uns
zusammen mit Arno und seiner Transalp auf den Weg zum Biker - Festival in 'Tomsk'.
"Routiniert"
durchqueren wir die Millionenmetropole 'Novosibirsk' und
folgen der M 53 bis zur Abzweigung nach 'Tomsk'. Nach einem heftigen Gewitter
treffen wir an einem Cafe in 'Tomsk' auf eine Gruppe Biker. Sie warten u. a.
schon auf uns, und in einem grossen Motorradkonvoi fahren wir dann die letzten
70 km nach 'Melinkovo', zum Festival.
Wir sind Ehrengaeste und werden auch so
behandelt. Bis zum 19. Juni geniessen wir die herzliche Gastfreundschaft. Reich
beschenkt, ( von Baerchenohrenwaermer ueber orange leuchtende
Club-Warnweste...) und mit vielen Adressen versehen nehmen wir die M 53
Richtung 'Krasnojarsk'.
Im mueckenverseuchten Birkenwald Sibiriens finden wir wegen Sumpf, Sumpf und
nochmals Sumpf keinen Platz fuer unser Zelt. Wir uebernachten, nach 397 km,
fuer 300 Rubel in einer Gastiniza an der Strasse vor 'Istaskin',
wo wir, "so unter Christen", (der Inhaber) mit deftigen
Haehnchenspiessen in Unterarmlaenge beschenkt werden. Danach noch eine Banja
und ab ins Bett. Der Neffe des Besitzers hat extra ein Moskitonetz vor unser
Fenster genagelt - seine Worte dazu (auf deutsch): "wir wollen, dass Sie
sich bei uns wohl fuehlen"
Bei beginnendem Regen starten wir am naechsten Morgen - der Regen entwickelt
sich rasch zum "Sibirischen Landregen" mit ordentlichem Sturm, und
nach 161 km fluechten wir tropfnass (das ist sogar fuer 'rukka' zu viel) wieder
in eine Gastiniza.
"Professor", ein Biker aus Tomsk hat uns mit Telefonnummern versorgt,
und wir smsen ihm wegen einer Unterkunft im 120 km entfernten 'Krasnojarsk'. Er
versteht uns jedoch irgendwie falsch und loest bei den Krasnojarsker Biker eine
Suchaktion aus. Erst nach einigen Telefonaten klaert sich die Lage: wir wollten
doch fuer morgen eine Unterkunft und nicht jetzt, da wir in diesem Unwetter
nicht mehr fahren koennen!
Am naechsten Tag hat sich der Regen gelegt, und wir fahren die letzten 120 km
bis zur, vor vier Jahren noch fuer Auslaender gesperrten, Metropole
'Krasnojarsk'.
Unterwegs ueberholen wir einen umgebauten IFA L60 mit Anhaenger und deutschem
Kennzeichen. Bei unserem naechsten Paeuschen haelt er auch an. Wir treffen auf
Kerstin, Rene, Jenny und ihre zwei Hunde John und Maytan, manchen vielleicht
bekannt aus der Fernseh - "Doku" (naja..) -Serie
"Sternfluestern".
Sie sind auch auf dem Weg zur Insel Olchon am Baikalsee - wir werden sie noch
wiedersehen.
An einer Polizeistation in 'Krasnojarsk' werden wir nach einem
kurzen Telefonat nachmittags abgeholt. Die zwei, Aleksei ("Director")
und sein Begleiter, erscheinen im Anzug und mit Krawatte: Biker?
Sie bieten uns an, in einer Gastiniza fuer 60 USD zu uebernachten! Als wir
ihnen klar machen, dass uns das viel zu teuer ist, beschliessen sie kurzerhand,
uns das Hotel zu bezahlen! Widerspruch zwecklos !!!
Alles geht sehr schnell, die zwei sind sehr "busy" und muessen wieder
zur Arbeit.
Abends kommen dann Aleksei mit seiner 1200er Bandit und Michail mit seinem
1600er Cruiser ( beide in Motorradkluft: doch Biker! ) wieder angebraust, um
uns zum Abendessen abzuholen. Carsten faehrt auf der Bandit mit, und Alex darf
auf dem "Sofa" Platz nehmen ;-) Unsere Motos bleiben in der gut
gesicherten Autogarage von Aleksei stehen.
Auch beim Abendessen muessten wir Gewalt anwenden, um zu bezahlen - aber wir
sind ja friedliebend ;-)
Danach bewundern wir die stolze Sammlung
historischer Motos von Michail ( Zuendapp - Gespanne aus dem Rommelfeldzug /
Afrikacorps, allererste Harleymodelle, steinalte BMW 's...) Er hat die alten,
z. T. absolut schon schrottreifen Modelle mit unendlich viel Geduld in
liebevoller Kleinarbeit restauriert. Wahnsinn!
Am Bikertreffpunkt in der Stadtmitte treffen wir dann die Mitglieder des MC
CENTAUR. ( http://centaur24.narod.ru
)
Nach einem Tee ( Carsten trinkt als einziger Bier - typisch deutsch...)
bekommen wir eine absolut einzigartige Stadtfuehrung bis spaet in die Nacht! Im
Motorradkonvoi fahren wir, ( bzw. werden wir gefahren! ) durch die, 1628 von
Kosaken am Enisejufer gegruendete, und von "Schwarzwaldhuegeln"
eingerahmte, sehr schoene Stadt.
Ein grossartiges Erlebniss, welches mit einem Besuch im "Hospital"
endet :-)) : Ein Lazarettzelt mit allen erdenklichen Utensilien, in dem wir
sehr gepflegt wirklich guten Wodka und lecker Haeppchen bekommen! Klasse Idee
!!! Ein kleiner Vorschlag zur Gesundheitsreform in Deutschland... ;-))
Ca. 940000 Einwohner leben hier in 'Krasnojarsk', keine andere Stadt ist weiter
von der Landesgrenze entfernt - daher die Ansiedlung von Waffenindustrie, was
bis 2001 zur Sperrung der Stadt gefuehrt hatte. Die Siedlungen Krasnojarsk 26
und 45 sind wohl auch heute noch fuer Auslaender gesperrt, und fuer
Einheimische nur mit einem speziellen Ausweis zu erreichen.
Unser Fruehstueck am naechsten Morgen ist bereits bestellt und bezahlt und
Aleksei holt uns sogar ab und begleitet uns noch bis auf die M53 am Ortsende
von 'Krasnojarsk'.
Uebrigens kannten unsere ungemein herzlichen und grosszuegigen Gastgeber den
"Professor" ( Biker ) aus 'Tomsk', von welchem wir die Tel.nummer
hatten, ueberhaupt nicht! Sie meinten nur : " Who, the f.. is
Professor?" & "Ihr seid Biker und deshalb unsere Gaeste" -
Ohne Worte...
Mit einer weiteren Telefonnummer von Bikern aus Irkutsk versorgt, nehmen wir
die 389 km teils uebelste "Strasse" in Angriff. Ab Kansk ist der
Zustand der "Strasse" abenteuerlich! Schlagloecher und Sclammpiste...
Wieder einmal finden wr im nassen und sumpfigen Sibirien keinen Platz fuer
unser Zelt. und sind froh am Abend Rene, Kerstin, Jenny und die beiden
"Jungs" am einzigen geschotterten Weg neben der Strasse zu sehen.
Rene rollt sofort die Markise vom Dach des IFA und wir koennen sogar im
Trockenen zelten.. Noch ein gemuetliches Bierchen im LKW und wir fallen
hundemuede ins Zelt.
Am 23. 06. brechen wir nach dem Fruehstueck schnell auf, um vor den vielen
Moskitos und gemeinen, beissenden Fliegen zu fluechten.
Die M53 bietet uns heute ueber 292 km das komplette Programm: bester Asphalt,
Badewannenschlagloecher, nasser Bitum und neuer Teer! Zum kroenenden Abschluss
noch einmal Schlammschlacht pur bei gelegentlichen Regenschauern. Irgendwann
reicht es uns, und wir fragen an einer 24-Stunden Tankstelle, ob wir unser Zelt
aufstellen duerfen. Duerfen schon, aber bei dem Wetter sind die freundlichen
Russen der Meinung wir sollten doch besser im Schlafraum des Nachtwaechters
naechtigen. Den, also den Schlafraum, machen wir mit "KILLER-FORTE" (
heisst wirklich so ;-)) mueckenfrei. Wir essen noch Blinis (Pfannkuchen) im
Cafe und hoffen, dass der Regen bald aufhoert. Draussen macht es "Plitsch
Platsch", wenn sich die LKW's durch die tiefen Schlammpfuetzen wuehlen und
wir befuerchten fuer morgen schon Schlimmes.
Als wir aufstehen haengen noch tiefe dunkle Wolken ueber uns, aber es regnet
nicht mehr und die letzten zwei km Schlammpiste sind halb so wild. Man hatte
uns erzaehlt, es kaemen noch ca. 30 km uebelste Piste! Das war gemein, weil wir
uns umsonst Sorgen gemacht hatten ;-(
Die Strasse bessert sich zunehmend und wir kommen rasch vorwaerts. Nach 436 km
sind wir in Irkutsk. Da wir den Biker, dessen Handynummer wir
haben, nicht erreichen, kommen wir in einer recht guenstigen netten Gastiniza
unter.
Unser bisheriges Handynetz, "beeline", hat uns mal wieder verlassen -
wir besorgen uns in Irkutsk am naechsten Tag ohne Probleme zwei neue
MTS-SIM-Karten fuer je 150 Rubel.
Danach verlassen wir die 640000 Einwohner zaehlende und 1661 als Festung gegen
die Burjaten gegruendete Stadt auf der "1P418" Richtung Baikal.
60 km holpert es noch ein wenig, dann wird die Strasse saugut, und wir kommen
gut vorwaerts.
Unterwegs treffen wir auf eine BMW - GS1150, der Fahrer steht mit gelber
Warnweste am Strassenrand - Motorradpolizei? Fast waeren wir vorbeigesaust,
sehen jedoch im letzten Moment die Aluboxen und halten dann doch an. Es ist der
polnische Weltenbummler Woizeck und seine Frau. Sie haben ihre Reise akribisch
durchorganisiert und sind auf dem Weg nach Vladivostock. Die beiden haben Tommy
und Rosa auf der Insel Ol'chon getroffen und haben fuer uns eine Nachricht von
den beiden. Das ist prima. Da wir hier kein Handynetz mehr haben, und zuvor
auch keine funktionierende SIM - Karte, haben wir von den beiden schon laenger
nichts mehr gehoert. Wir werden sie also auf Ol'chon wieder sehen.
Wir fahren weiter und, ploetzlich, nach einer
Steigung, ist "er" da:
"Vater Baikal"
Der grosse Moment, auf den wir uns schon seit Ewigkeiten gefreut haben. Es ist
einfach unbeschreiblich, und vor lauter Glueck kullern ein paar Freudentraenen.
Tiefblau und majestaetisch liegt er vor uns, knapp 15000 km haben wir mit den
Motos hinter uns. Wahnsinn!
Die schlechten, grob- und tiefschotterige Baustelle ab 'Elanz', sowie die
sandige Schotterpiste mit Wellblech und Loechern sind vergessen und wir stauben
weiter bis zur kostenlosen Faehre, welche uns auf die groesste der 27
Baikalinseln bringt. Ol'chon ist 72 km lang, durchschnittlich 10 km breit und -
bis jetzt noch - ohne befestigte Strassen. Wir werden noch ca. 40 km
durchgeschuettelt, bevor wir die Hauptstadt 'Huzier' gegen
20:00 Uhr, nach 299 km, erreichen.
'Huzier' wurde 1939 gegruendet, es hat 1500 Einwohner und ist schon recht
touristisch. Es gibt mehrere Camps, Geschaefte, in denen man so gut wie alles bekommt,
und ab August gibt es auch ein stabiles Stromnetz.
Die Haeuser sind, bis auf wenige, alle aus Holz, so dass die Stadt sehr
gemuetlich wirkt - zum wohlfuehlen!
Bisher gibt es Strom nur stundenweise mit schwankender Voltzahl. Internet und
Telefon sind rar, und laufen ueber Satellitenverbindung, weswegen sie auch
entsprechend teuer sind.
In der Gastiniza "Svedlana" treffen wir Tommy und Rosa wieder und
auch wir kommen hier fuer je 150 Rubel pro Person pro Nacht unter. Es ist keine
normale Gastiniza, sonder so eine Art kleines Camp, wo mehrere kleine sehr
einfache Holzhuetten stehen. Toilette, Waschmoeglichkeit und eine Feuerstelle
befinden sich auf dem Hof. Und es gibt eine sehr schoene Banja!
Jetzt machen wir erst mal "Urlaub. - ausschlafen, Motos checken Gepaeck
aufraeumen, abspannen - nur nicht Motorrad fahren ;-)
An der Feuerstelle im Hof verbringen wir zusammen gemuetliche Abende.
Am 27. 06. bekommen wir sieben nette deutsche Nachbarn. Die Grupe hat doch
glatt Schiffbruch erlitten, als ihr besoffener Kapitaen frontal auf die Klippen
gedonnert ist. Bis auf einen ordentlichen Schrecken ist zum Glueck nichts
passiert - der Kapitaen ist seitdem ueber alle Berge...
Am 28.06. machen wir mit dem Kleinbus eine Inselexkursion
in den Norden Ol'chons. Grigori (Grischa) unser Fahrer, spricht
perfekt Deutsch und Englisch und zeigt uns mit seinem 100 PS starken Allrad
"UAS" die schoensten Stellen des noerdlichen Teils der ca. 700 qkm
kleinen Insel. Es ist herrlich und dank Grischas Erzaehlkunst ungemein
interessant. Er erzaehlt so manch gute Geschichte, teils wahr, teils erfunden,
waehrend wr vor lauter Schoehnheit der Landschaft aus dem Staunen nicht mehr
herauskommen ( mehr dazu in unserem Fotoalbum ).
Ol'chon ist burjatisch und heisst soviel wie "Waeldchen", 1700
Menschen, meist Burjaten, leben hier. Es ist hier waermer und trockener als auf
dem Festland und das allerbeste: es ist so gut wie mueckenfrei !!
Die kleine Faehre zur Insel faehrt nur im Sommer, im Winter erreicht man das
kleine Paradies ueber den zugefrorenen See.
Nach der herrlichen Exkursion erfahren wir von Grischa, das Rene, Kerstin,
Jenny und ihr IfA auch her angekommen sind. SIe stehen vor "ihrem"
Haus, wo sie, waehrend "Sternfluestern" gedreht wurde, lebten. Da
ihnen in der Nacht zum 30.06. der Anhaenger aufgebrochen und ein Tankdeckel
gestohlen wird, suchen sie ein Plaetzchen zum Naechtigen ausserhalb von Huzier und
finden eine wunderschoene Stelle am See, knapp 4 km noerdlich. Wir haben auch
Lust, endlich wieder zu zelten, der Platz ist gut erreichbar und so ziehen wir
am 30.06. um.
Tagsueber sind wir alleine ( Tommy & Rosa bleiben noch ein paar Tage bei
'Swedlana' und ziehen dann weiter Richtung Sueden ), abends kommen Rene,
Kerstin, Jenny und die "Jungs". Wir genessen die Ruhe und den Blick
auf "Vater Baikal". Der See - eigentlich ein Meer - ist einzigartig
auf der Wekt: 25 Mio. Jahre alt, bis zu 1637 m tief, birgt er knapp 20% (!) der
Suesswasserreserven der Erde. Das auf einer Flaeche von der Groesse Belgiens -
ca. 31500 qkm !
Am ersten Abend hier draussen kommen Tommy und Rosa uns besuchen, Rene und
Kerstin spendieren Bratwuerste und Frikadellen, Mischa und Mascha ( die
Nachbarn der drei zu "Sternfluestern"-Zeiten) knattern mit ihrem
Ural-Gespann vorbei und Jenny bringt neben ihrer russ. Freundin Paulina noch JUri
den Kameramann und Sabine, eine MDR-Reporterin aus Moskau mit. Sie macht eine
Reportage ueber Individualtouristen und moechte zusammen mit Rene und Kerstin
auch zeigen, wie Russland wirklich ist - bei "Sternfluestern" war
wohl so einiges getuerkt..).
Es wird ein interessanter und sehr lustiger Abend - Juri filmt sehr dezent und
nach dem Wodka legt er sein 62000 USD teures Handwerkszeug beiseite. er koenne
sonst nur noch um die Ecke filmen...
Bis zum 03.07. geniessen wir noch einmal Urlaub un unserem schoenen Plaetzchen,
dann verabschieden wir uns schweren Herzens von Ol'chon und holpern wieder
zurueck zur kleinen Faehre. Bald sind wir wieder in 'Irkutsk',
wo uns bei einem kleinen Paeuschen einer der Biker vom "MC Irkutsk"
aufgabelt. Wir werden zum Bkertreff geleitet, wo wir noch mehr nette und
interessante "Artgenossen" treffen und vorgestellt werden. Im Konvoi
werden wir durch 'Irkutsk' begleitet, um unser Gepaeck zu Roman und die Motos
in eine Garage zu bringen.
Bei Roman in seiner 1-Zimmer-Wohnung koennen wir uebernachten und nach einem
gemuetlichen Bier fallen wir mal wieder hundemuede nach 325 km ins Bett.
Der naechste Tag bringt uns dann ueber die
meist gute und mit herrlichen Ausblicken schoen zu fahrende M55 bis nach 'Ulan-Ude'.
In der, 1666 von Kosaken am Ufer der Ula gegruendeten Hauptstadt der autonomen
Reublik Burjatien finden wir bei Elan Unterschlupf. Sie ist leider in
Deutschland - wir kennen uns bisher nur uebers Internet, aber sie vertraut uns
ihre gemuetliche Wohnung an - DANKE Eliane :-) !
In der 370000 Einwohner zaehlenden Stadt, die bis 1939 'Verchneudinsk' hiess,
werden wir bis zu unserer Einreise in die Mongolei ( zwischen 14. und 16.07. )
bleiben und den Luxus einer Wohnung mit Wa Ma, Kueche und sonstigen
"Zivilisationsguetern" geniessen.
Bis zum naechsten Bericht,
bleibt uns treu und macht's gut,
Grüße in die Heimat,
Alex & Carsten
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