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motorradreise.de.tc - Drang nach Osten, Reiseberichte unserer Weltreise und anderer Reisen in Europa und der Welt: Weltreiseberichte Okt. 2005 - Dez. 06
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 | USA - Europa 15.10. -16.11. 2006 |
km 38269 - 39206 Houston - Freiburg, Deutschland
 Nach über 22 Stunden steigen wir bei Sonnenschein und angenehm herbstlich Luft am 16. Oktober in Amsterdam zum dritten und letzten Mal aus dem Flugzeug.
Houston, Chicago, Dublin und Amsterdam, knapp 12 Stunden in der Luft, mit 800 km/h rasen wir nach Europa, ca. 10.000 km legen wir dabei zurück und 7 Stunden wurden uns geklaut. Eben noch in Texas sehen wir uns plötzlich in befremdend vertrauter Umgebung in Amsterdam, Pizza essend beim Italiener wieder...
Fliegen ist einfach nicht unsere Reisestil!
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Geschrieben von Carsten am Wednesday, 20.December. @ 18:00:25 CET (907 mal gelesen)
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Geschrieben von Carsten am Thursday, 05.October. @ 16:15:18 CEST (806 mal gelesen)
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 | USA 01, Montana - Las Vegas, 31.07.06 -02.09.06, km 27678 - 33899 |
 Währung: US Dollar, USD 1 Euro - 1,278 USD 1 USD - 0,78 EURO Benzin: 85 (regular) - 91 (premium) Oktan 2,90 - 3,50 USD pro Gallon problemlos an fast jeder Tankstelle zu haben Einheiten: 1 Gallon - 3,79 Liter 1 Meile - 1,6 Kilometer 1 feet - 30,4 cm
Nach der herrlich unklompizierten Einreise steuern wir über einen kleinen Umweg unsere erste Adresse in den Staaten an.
Shoot, Shovel, Shut up! Montana ist anders, Montana ist noch immer ein wenig Wild West. Wir lernen diesen Staat im Nordwesten der USA während unseres Aufenthaltes bei Bill und Julie in der Hauptstadt Helena näher kennen. Deren Adresse haben wir von Tommy und Rosa bekommen, sie wurden von Bill über die Webseite horizonsunlimited.com eingeladen. Bereits bei der Ankunft hören wir von Bill den "Leitspruch" von Montana - Shoot, Shovel, Shut up!
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Geschrieben von Carsten am Monday, 18.September. @ 22:50:42 CEST (1455 mal gelesen)
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 | Kanada, Whitehorse - Einreise USA, Montana, 16.07. - 31.07. 2006 |
 km 24081 - 27678 Alaska Highway - legendäre Straße, Schilderwald und wilde Tiere  In nur 240 Tagen wurde die namenhafte Straße von einigen tausend Soldaten im 2. Weltkrieg durch den Busch geschlagen. Wir folgen ihr von Whitehorse im Norden bis Prince George. Beim Aufbauen unseres Zeltes auf dem mückenverseuchten C'platz in Watson Lake macht's krach - die Außenhaut unseres Hauses reißt gleich zweimal tief ein. Wie Papier zerfetzt die Zeltplane - oje! Alex flickt mit Tape und Therm-a-rest Flicken so gut es geht. Jetzt haben wir ein Pippi Langstrumpf Haus...
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Geschrieben von Carsten am Tuesday, 01.August. @ 17:21:58 CEST (968 mal gelesen)
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 | Kanada: Von Vancouver nach Whitehorse, 24. Juni - 14 Juli 2006 |
 Von Vancouver nach Whitehorse
Benzin: 85 - 91 Oktan, regular (85 - 89 Oktan) oft erhaeltlich, ca. 1.18 CAD / Liter.
premium (91 Oktan) seltener erhaeltlich, meist in Staedten oder wichtigen Junctions, ca. 1.30 CAD / Liter
Waehrung: Canadian Dollar (CAD), 1.00 CAD = 0.69 EURO, 1 EURO = 1.45 CAD
Vier Einzylinder blubbern den Highway 99 Richtung Norden, die Sonne scheint vom blauen Himmel - wir sind wieder unterwegs!
Zusammen mit Tommy und Rosa genießen wir die bergige Landschaft, die bereits kurz hinter Vancouver anfängt. Schneebedeckte Berge, jede Menge sattgrüner Wald und herrliche Ausblicke auf Gebirgsflüsse und Seen.
Dann plötzlich ist er da - ein kleiner Schwarzbär, der erste wilde den wir sehen. Nahe des Highways steht er auf einer Wiese und lässt sich gemütlich Gras und Blumen schmecken. Der Verkehr und die vielen Kameras die auf ihn gerichtet sind scheinen ihn nicht sonderlich zu stören und so kommen auch wir bereits wenige Kilometer nachdem wir die Großstadt verlassen haben zu unserem ersten Bärenerlebniss.
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Geschrieben von Carsten am Wednesday, 19.July. @ 00:23:38 CEST (1605 mal gelesen)
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 | Kanada, Vancouver, 06. Juni - 16. Juni 06 |

Am letzten Tag unseres Backpacker-Kurzaufenthaltes in
Südkorea laden wir unseren Gepäckberg morgens um halb sechs in Ralfs Auto. Da
wir keinerlei Gepäck an den Motos lassen durften sehen wir mit unseren
Packrollen eher aus wie ein Umzugsunternehmen als wie Touristen. Ralf bringt
uns netterweise zum Busterminal in Seoul, von wo die Transferbusse zum Incheon
Airport fahren, unserem Abflughafen.
Wir
fliegen über Japan, Tokio, wo wir einen achtstündigen Aufenthalt im Terminal
haben und dann weiter nach Kanada, Vancouver. Insgesamt sind wir durch den
Aufenthalt in Tokio knapp 20 Stunden unterwegs. Da wir die Datumsgrenze
überfliegen sind wir jedoch kurioserweise gerade mal zwei Stunden nach Abflug
in Korea am selbigen Tag in Vancouver.
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Geschrieben von Carsten am Friday, 16.June. @ 09:08:27 CEST (967 mal gelesen)
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 | Sued Korea 25-05-06 - 06-06-2006 |
 Allgemeine Infos:
Währung: Koreanische Won KWN, 100,- USD = 95.680,- W 1000,- KWN = 1,05 USD
Benzin: 95 Oktan - 1 L: ca. 1.300 W
Achtung - Deutschen ist es nicht erlaubt
in Südkorea mit dem eigenen Motorrad zufahren! Grund ist ein Abkommen von 1949 welches
bis jetzt nicht von Deutschland unterzeichnet wurde. Deutschland hat
nur das Abkommen über den Straßenverkehr von 1968 unterschrieben. Korea
beruft sich aber auf das Abkommen von 1949!
Seit 2006 wird dies streng kontrolliert!
Mehr im Forum von www.horizonsunlimited.com .
1-6-06, Seoul
( 05-10-08 Freiburg:
Wie uns in einer Email mitgeteilt wurde soll es jedoch möglich sein mit einem Mietmotorrad fahren zu dürfen.
Am besten Ihr holt Euch bei der Deutschen Botschaft vor Einreise die aktuellen Informationen )
Verschiffung: Busan / Süd Korea - Vancouver / Canada: 492.178,- KRW ( 514,40 USD pro
Motorrad)
LKW Transport: Sokcho - Busan: 167.440 KRW ( 175,- USD pro Motorrad)
Alle Transporte haben wir von Schenker - Korea abwickeln lassen
und können die Spedition nur weiter empfehlen!
Einreise und Enttäuschung

Wie haben wir uns auf das kleine Land gefreut, endlich mal wieder ohne
Registrierungen und Bürokratie mit unseren Motos herumreisen und die Freiheit
genießen.
Nun wird es das erste Land sein, welches wir als
"Rucksacktouristen" besuchen.
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Geschrieben von Carsten am Thursday, 08.June. @ 08:45:52 CEST (775 mal gelesen)
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 | Zehn Monate Russland - ein Rückblick |
Arm und Reich
Freiheit und Bürokratie
Traumstraßen und üble Pisten
Gebirge und endlose Ebene
Natur und Verschmutzung
Gepflegt und Vergammelt
Modern und Veraltet
Geliebt und Gehasst
Am 13. Mai 2005 haben wir zum ersten Mal russischen Boden unter den Rädern und Füßen gehabt.
Das es, abzüglich Mongoleireise und Deutschlandbesuch, einmal knapp zehn Monate werden würden die wir bei "Mütterchen Russland" bleiben, war nie geplant.
Eine lange Zeit, nach der uns ein Rückblick, ein Fazit erlaubt sei.
Wie haben wir Russland erlebt, wie sieht es mit dem aus, was wir bisher wußten, gehört haben und was bleibt uns besonders in Erinnerung?
Nun zum einen die Menschen, deren Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft wir unzählige Male genießen durften.
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Geschrieben von Carsten am Friday, 02.June. @ 09:24:10 CEST (978 mal gelesen)
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 | 10.05. - 24.05.2006 Vladivostok bis Sarubino |
Saisoneröffnung in Nachotka, Happy Birthday in Vladivostok und Abschied von Mütterchen Russland
 Das Meer rauscht, die Luft riecht nach Algen und Salz, die Sonne scheint und lässt auf den Wellen tausende kleiner Lichter funkeln. Nach knapp drei Wochen Großstadtleben genießen wir die Einsamkeit und das Zelten am Strand - endlich! Am 10. Mai packen wir unsere sieben Sachen und knattern bei Sonnenschein über die schön zu fahrende Straße nach Nachotka. Auf dem Weg an der Küste entlang sind einige Polizeiposten mit denen die Biker hier wohl so ihre Probleme haben. Sie warnen uns vor den GAI. Bereits am Ortsausgang von Vladi werden wir das erste Mal gestoppt - Dokumente, die üblichen Fragen und wir können weiter fahren. Bei den weiteren drei Kontrollen wiederholt sich das Spiel. Nie haben wir Probleme, meist ist es Neugierde der Beamten. Einer gibt sich mit Alex' Pass zufrieden, eine Polizistin weiss mit dem deutschen Kfz-Schein sowie dem internationel Führerschein nicht wirklich etwas anzufangen, drückt Carsten die Dukumente mit dem Kommentar: "Ich versteh das alles nicht!", wieder in die Hand und wünscht eine gute Fahrt. Die haben wir auch und erreichen am Nachmittag die übersichtliche, knapp 100.000 Einwohner zählende Stadt am Pazifik.
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Geschrieben von Carsten am Thursday, 01.June. @ 14:21:59 CEST (1124 mal gelesen)
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 | Die Reise geht weiter |
Es ist soweit - wir machen uns wieder auf die Reise.
Wenn auch ein wenig anders als eigentlich geplant, aber das wir unsere Pläne ab und zu mal ändern ist ja nichts Neues ;-))
Eigentlich wollten wir bis Cita selber fahren - jetzt fahren wir schon ab Ulan-Ude mit dem Zug nach Chabarovsk.
Durch Professor, einen Biker aus Tomsk haben wir wieder einmal die
Handynummern von anderen Bikern erhalten und uns auch gleich bei Pjotr
aus Cita gemeldet. Der heisst uns zwar willkommen, warnt uns aber auch
vor glatten Straßen und dem noch schneebedeckten Cita.
Glatt, Schnee? Ne, das muss nicht sein!
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Geschrieben von Alex&Carsten am Monday, 10.April. @ 06:33:58 CEST (727 mal gelesen)
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 | Maximicha, Baikal 04.03.06 - 02.04.06 |
Winter am Baikal Teil IV
 Die Zeit in Ulan-Ude wird lang – zu lange für uns, da wir uns auf unseren
letzten Aufenthalt in Maximicha freuen. Doch Mascha braucht eine
Reparatur und Sergj, der sich ihrer annimmt braucht länger als erwartet.
So haben wir jede Menge Zeit und nutzen diese für ein wenig Schraubarbeit
an unseren Motorrädern – neue Kettensätze sind angesagt –, die
Beantragung unserer Ausreisevisa und einen kleinen Diavortrag in einer
Deutschklasse an der Uni.
Die zwölf Tage gehen dann doch vorbei und wir können uns am 04.03.06 mit der reparierten Mascha endlich wieder auf den Weg an den Baikal machen.
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Geschrieben von Alex&Carsten am Saturday, 01.April. @ 07:43:48 CEST (1090 mal gelesen)
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 | Maximicha, Baikal, 21.12.05 - 15.01.06 |
  Mascha wühlt sich ohne Schwierigkeiten durch den Tiefschnee am
Straßenrand wenn wir überholen oder bei Gegenverkehr die einzige
Fahrspur auf der tief verschneiten Piste am Baikal verlassen müssen.
Erneut
vollgepackt mit Lebensmitteln und allen möglichen Utensilien läßt sich
der drollige UAZ-Bus weder durch Schlaglöcher noch durch den pulvrigen
Tiefschnee beeindrucken.
Wir sind auf dem Weg zu unserem zweiten Aufenthalt in Elianes Häuschen in Maximicha am winterlichen Baikalsee.
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Geschrieben von Alex&Carsten am Monday, 16.January. @ 11:27:03 CET (798 mal gelesen)
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 | Maximicha, Baikal, 24.11.-16.12.05 |
Tief verschneite Piste und Waelder, eisige Temperaturen und in der Ferne
heult ein Wolf. So stellt man sich Sibirien im Winter vor...
 Wir
starten am 24.11. ins 235 km entfernte Dorf Maximicha am Baikalsee.
Ulan-Ude ist leicht verschneit und die Temperaturen liegen so bei -2°C.
Ohne Probleme finden wir die Straße Richtung Norden und die
vollgeladene "Mascha" läßt sich durch Bodenwellen und Schlaglöcher kaum
beeindrucken.
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Geschrieben von Alex&Carsten am Sunday, 18.December. @ 09:19:17 CET (799 mal gelesen)
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 | Über Moskau nach Deutschland, 02.10. - 15.11.05 |
Moskau
 Es ist soweit, nachdem wir ohne Probleme die Kontrollen am
übersichtlich kleinen, " internationalen" ( ja ja, irgendwann flog mal
einer in die Mongolei ;-)) Flughafen Ulan-Ude durchlaufen haben, bringt uns die 'Tupolev' der 'Sibir Airlines'
über die Wolken Burjatiens.
Knapp zwei Monate waren wir auf Russlands Straßen unterwegs, um in
Ulan-Ude anzukommen und jetzt sollen wir in nur sechs Stunden in Moskau
landen...
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Geschrieben von Alex&Carsten am Wednesday, 09.November. @ 12:17:12 CET (1084 mal gelesen)
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